Der Fall Wicki

Montag, 05. Februar 2024

Die Sonntags-Zeitung hat am 20. Januar 2024 einen Bericht mit folgendem Titel verfasst: „Das entwürdigende KESB-Drama um den Olympiasieger“. Rückfragen und Abklärungen meinerseits haben folgendes ergeben:

  • Die Familie des Bob-Olympiasiegers Jean Wicki ist anscheinend seit Jahren zerstritten. Da die KESB an das Amtsgeheimnis gebunden ist, kann sie darüber auch keine weiteren Auskünfte erteilen. Was auch richtig ist.
  • Richtig und wichtig wäre es gewesen, dass Jean Wicki aufgrund des Streites innerhalb der Familie den Vorsorgeauftrag bezüglich den Beauftragten und Ersatzbeauftragten rechtzeitig abgeändert hätte. Mich wundert es sehr, dass ihn sein Anwalt darauf nicht aufmerksam gemacht hat.
  • Anscheinend (und wie es auch im Artikel steht) wurde der Vorsorgeauftrag nur beglaubigt und nicht beurkundet. War der Vorsorgeauftrag überhaupt formaljuristisch und inhaltlich richtig und den Umständen (Firmen und Liegenschaften) angepasst?

Ist das Verhalten der KESB in diesem Fall gerechtfertigt? Wieviel Schuld trägt die Familie, dass es soweit kommen musste? Vieles ist unklar und wird sicherlich nie aufgeklärt.

Mein Fazit aus diesem Fall: Einmal erstellte Dokumente müssen immer wieder überprüft und den Verhältnissen angepasst werden. Mit unserem Dokumenten- und Notfallservice können wir schnell und kompetent darauf reagieren.